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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Leo IX. erhält Schreiben der Patriarchen von Alexandria und Antiochien sowie des Erzbischofs von Karthago, in welchen diese ihre Rechtgläubigkeit darlegen.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Johannes von Bayon, Hist. Mediani monasterii II 54 (Belhomme 248). Reg.: –, vgl. Hettinger, Beziehungen des Papsttums zu Afrika 304 n. *3. Lit.: Hettinger, Beziehungen des Papsttums zu Afrika 83ff.; vgl. Baronius, Ann. eccl. XI 177.

Kommentar

Die Quelle berichtet, nach den Briefen das Papstes in alle Welt (n. 1041) sei Leo IX. durch Mitteilungen der genannten Prälaten über deren Rechtgläubigkeit informiert worden: cum Alexandriae, Carthaginensis, Antiochiae aliorumque praesules locorum fide firmos scriptis eorum cognovisset ... Davon unterschieden wird die Position des Patriarchen von Konstantinopel und des Bischofs der Bulgaren, gegen welche Leo IX. selbst und Angehörige seiner Kurie nun Schriften verfasst hätten (vgl. nn. 1111, 1112, 1129). Da die päpstlichen Schreiben erst im Frühjahr verschickt worden waren (n. 1041), im Dezember aber ein weiterer Brief nach Karthago datiert ist, welcher diesen Zusammenhang nicht erwähnt (n. 1122), muss die Problematik zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen gewesen sein.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 1126, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1053-00-00_11_0_3_5_2_798_1126
(Abgerufen am 29.03.2017).