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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Leo (IX.) gibt Gertrud, der Tochter des Grafen Rainard (II. de Fontenoy) von Toul Ratschläge, an die sie sich nicht hält.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Urkunde Bischof Udos von Toul (1052 Sept. 15) (Calmet, Hist. de Lorraine I pr. 444; Picart, Hist. de Toul pr. 77). Reg.: – . Lit.: Picart, Hist. de Toul 384; Victor Chatelain, Le comte de Metz et la vouerie episcopale du VIIIe au XIIIe siècle (JblG 13/1901, 245-311) 252; Choux, Évêque de Toul 38; Choux, Bruno de Dabo 99; Bönnen, Toul 55ff.

Kommentar

In der genannten Bischofsurkunde (dazu nn. 840, 842-844) ist erwähnt, dass Gertrud die Frau des Grafen Friedrich war. Dieser habe nun darum gebeten, ihm die Grafschaft Toul zu verleihen, die er von seinem Schwiegervater geerbt hätte, nisi quia exigentibus culpis suae coniugis Gertrudis sublatus ei extiterat. Die Schuld seiner Frau Gertrud wird darin nicht näher erläutert, aber immerhin ausgeführt, dass sie consiliis pii d. ... Leonis papae eiusdem sedis tunc praesulis in quibusdam rebus non acquieverat, vgl. nn. 842-844.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 841, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1050-12-00_2_0_3_5_2_513_841
(Abgerufen am 14.12.2017).