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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Leo IX. verbietet Bischof (Fulco von) Amiens Übergriffe gegen das Kloster Corbie (D. Amiens).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Fulco von Corbie, Brief an Erzbischof Gervasius von Reims (Falkenstein, Alexander III. und Corbie 190); Fulco von Corbie, Brief an Alexander II. (Delisle, Recueil des Hist.2XIV 535). Reg.: Höfler, Deutsche Päpste II 375; J *3220; JL *4235. Lit.: Brucker, L'Alsace II 121; Morghen, Programma della riforma gregoriana 79f.; Capellino, Concilio di Vercelli nella controversia 24; Falkenstein, Alexander III. und Corbie 101f.; Caron, Corbie 150.

Kommentar

Nachdem Abt Fulco von Corbie sich im Streit gegen seinen Bischof Fulco von Amiens (vgl. nn. 627.9, 753, 754) bei der Synode von Vercelli aufgrund des Ausbleibens seiner Gegner (vgl. n. 803) hatte durchsetzen können, stellte der Papst für ihn neben einem Schutzmandat an den Reimser Metropoliten (vgl. n. 808) einen Brief an Bischof Fulco von Amiens aus. Die Urkunde selbst ist nicht überliefert, nur ihre Erwähnung in den zwei fast gleichlautenden Briefen Fulcos: papa ... episcopo Ambianensi, ne quid impie ageret in nos, indixit. Möglicherweise bezieht sich der Hinweis lediglich auf das Privileg für Corbie n. 753. Der zeitliche Ansatz ergibt sich aus den Vorverhandlungen bei der Synode von Vercelli (n. 803).

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 809, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1050-09-07_4_0_3_5_2_481_809
(Abgerufen am 05.12.2016).