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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Leo IX. schickt Gesandte zu dem aus seinem Kloster geflohenen (n. 756) Abt Otto von Subiaco (D. Tivoli), um ihn zur Rückkehr in sein Amt zu veranlassen.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Chr. Sublacense (Morghen 8); Mirzio, Cronaca Sublacense 156f. Reg.: – . Lit.: Di Meo, Annali VII 316; Höfler, Deutsche Päpste II 132; Will, Restauration I 91; Delarc, Pape alsacien 362; Brucker, L'Alsace II 227; Martin, Saint Léon 148f.; Egidi, Notizie storiche 86; Kölmel, Rom 131f.; Carosi, Monasteri di Subiaco 75.

Kommentar

Die Quellen berichten, der Papst sei über die Flucht des Abts traurig gewesen, destinatisque legatis, fecit inquiri abbatem, qui venire rennuit (Chr. Sublacense). Der Abt war zunächst nach Trevi nel Lazio geflohen, später nach Piombinara. Vermutlich trifft Kölmels Ansicht zu, die Gesandten hätten eine Vorladung ausgesprochen, welcher der Abt aber nicht Folge leistete. Zur Chronologie vgl. n. 758.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 757, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1050-04-00_9_0_3_5_2_429_757
(Abgerufen am 13.12.2017).