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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Leo IX. trifft in Süditalien Abt Fulco und Propst Gerald von Corbie (D. Amiens), die daraufhin in seinem Gefolge bleiben.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 753; Vita s. Geraldi abbatis Silvaemaioris 10f. (Migne, PL 147, 1029). Reg.: – . Lit.: Corblet, Hagiographie du diocèse d'Amiens II 451f.; Oury, Gérard de Corbie 309.

Kommentar

Die hagiographische Quelle berichtet, Fulco und sein Begleiter hätten sich acht Tage in Rom aufgehalten und seien dann dem Papst über Montecassino zum Monte Gargano nachgereist. Wo genau sie den Papst trafen, kommt dabei nicht zum Ausdruck, doch treffen die beiden in der Schilderung zuerst auf das Michaelsheiligtum, erst danach auf den Papst. Stattgefunden hat die Reise im April 1050, vor dem 18. dieses Monats wurden beide vom Papst zu Priestern geweiht (n. 752). Da sie unter den Teilnehmern der römischen Synode vom April/Mai 1050 (vgl. nn. 761, 771) nicht aufgezählt sind, werden sie vor diesem Datum die Heimreise aus Italien angetreten haben. In der Papsturkunde findet sich der Hinweis quia ad apostolicam sedem tam devotus ... venisti womit das Treffen in Süditalien, aber auch die Begegnung des Abts mit dem Papst in Reims (nn. 622.3, 623.6, 627.9) gemeint sein kann.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 747, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1050-04-00_3_0_3_5_2_419_747
(Abgerufen am 19.01.2017).