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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Leo IX. verbietet Herzog Konrad von Kärnten und dessen Bruder, Pfalzgraf Heinrich, die dem Echternacher Willibrord-Kloster (D. Trier) gehörende Kirche von Kröv zu besetzen (... Cuono dux Karendinorum et adelphus eius Heinricus palacii comes, qui eccl. in villa Crovia iuris s. Willibrodi invaserunt ... noni Leonis papae exhortacione flecti ...).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Vita s. Willibrordi auct. Thiofrido abbate 33 (MG SS XXIII 26). Reg.: GP X/1 266 n. *7. Lit.: Steindorff, Heinrich II 137; Engelbert Mühlbacher, Urkundenfälschung in Echternach (MIÖG 21/1900 350-354) 352f.; Wampach, Grundherrschaft Echternach 233f.; Kimpen, Ezzonen und Hezzeliniden 8.

Kommentar

Konrad ist in der Vita ungenau tituliert, denn er wurde erst später (Weihnachten 1056) zum Herzog von Kärnten ernannt; aus der Vita selbst lässt sich ein genaues Datum nicht erschließen. Die Quelle berichtet, dass beide Kirchenfrevler trotz des Befehls Heinrichs III. und der Ermahnung des Papstes nicht von ihrem Tun abgehalten werden konnten und daher göttliche Strafe zu erleiden hatten.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 723, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1050-00-00_3_0_3_5_2_395_723
(Abgerufen am 28.03.2017).