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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Leo IX. feiert mit den (nach der Synode n. 627) noch nicht aus Reims abgereisten Bischöfen, Äbten und anderen Klerikern die Messe in St-Remi, betet anschließend vor der weiterhin auf dem Hauptaltar ausgestellten Reliquie des heiligen Remigius (vgl. n. 621) und birgt diese dann zum Abschluss der Translations und Weihefeierlichkeiten (nn. 618, 620, 621) unter liturgischen Gebeten in ihrer neuen Grabstätte.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Anselm von Reims, Hist. dedicationis 17 (Hourlier 254). Reg.: – . Lit.: Höfler, Deutsche Päpste II 55; Hunkler, Leo IX. 141; Duhamel, Pape Léon IX 246f.; Brucker, L'Alsace II 26; Hefele/Leclercq, Hist. des Conc. IV/2 1025; Guggenberger, Deutsche Päpste 51; Mann, Popes VI 67; Vrégille, Hugues de Salins I 174; Vrégille, Hugues 142; Iogna-Prat, Maison de Dieu 376; Iogna-Prat, Léon pape consécrateur 365; Isaïa, Remi de Reims 714f.

Kommentar

Die von Leo IX. geweihte Kirche und das Grab, in welches er die Translation des heiligen Remigius vornahm, sind die noch heute existierenden (vgl. Henri Platelle, Remigio de Reims [Bibliotheca Sanctorum XI 104-112]). Zur Geschichte der Reliquientranslationen vgl. Kühne, Ostensio Reliquiarum 520ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 638, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1049-10-06_3_0_3_5_2_310_638
(Abgerufen am 28.03.2017).