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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Der zum Papst (Leo IX.) erwählte Bischof Bruno von Toul wird auf seiner Reise nach Rom von einer größeren Menschenmenge begleitet; von einer Nonne wird er gebeten, beim Betreten der Peterskirche (in Rom) den Friedensgruß zu sprechen.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Vita Leonis IX (Wibert-Vita) II 5 (2) (Krause, MG SS rer. Germ. 70/2007, 182). Reg.: – . Lit.: Baxmann, Politik der Päpste II 217; Delarc, Pape alsacien 142; Brucker, L'Alsace I 196f.; May, Kritik mittelalterlicher Geschichtsquellen 23; Stieve, Vita s. Leonis 17; Méras, Saint Léon 89; Garreau, Saint Léon IX 61; Horwege, Bruno von Egisheim 58; Goullet, Vie de Léon IX 197; Jehangir Y. Malegam, No Peace for the Wicked: Conflicting Visions of Peacemaking in an Eleventh-Century Monastic Narrative (Viator 39/ 2008, 23-49) 35, 47.

Kommentar

Die Quelle siedelt diese Episode zwischen jener in Aosta (n. 414) und derjenigen am Taro (n. 416) an. Unter der indefinita multitudo, die den Papst begleitet habe, sei auch eine religiosae vitae ancilla Dei gewesen, die den künftigen Papst ex praecepto divino aufgefordert habe, beim Betreten der Peterskirche den Gruß pax huic domui et omnibus habitantibus in ea (Lk 10,5) zu sprechen, was der Angesprochene getreu befolgt habe. Die Geschichte basiert auf der Aussendung der Jünger durch Jesus (Mt 10, 12), die beim Betreten eines Hauses ebenso handeln sollten.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 415, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1049-01-00_3_0_3_5_2_87_415
(Abgerufen am 23.07.2017).