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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Leo (IX.) begibt sich zusammen mit Markgraf Bonifaz von Tuszien zu Kaiser Heinrich (III.) nach Regensburg in Bayern; dort erfahren sie von der Auffindung der Hl.-Blutreliquie in Mantua.

Überlieferung/Literatur

Erw.: De Inventione (MG SS XV/2 921; Kruse 104); Inclytus martyr (Kruse 111); vgl. auch den Weingartener Bilderzyklus (Jensch, Das hl. Blut in der Kunst 210f., Text 213). Reg.: Falce, Bonifacio di Canossa II 118 n. 58. Lit.: Kehr, Vier Kapitel 12 (ND Ders., Ausgewählte Schriften 1206); Kruse, Historische Heilig-Blut-Schriften 82, 88.

Kommentar

Die genannten Quellen, welche den Reliquienfund in Mantua ausführlich behandeln, berichten darüber in der Regierungszeit Heinrichs III., Leos IX. und Bonifaz' von Tuszien. Letzterer tunc forte advenerat cum d. papa in Baioariam ad imp. Heinricum (De Inventione). Dieselbe Konstellation nennt auch die Schrift Inclytus martyr, welche noch präzisiert: pontifex Leo ad Theutoniam profectus, in Ratispona civitate Bavvarie cum non paucis episcopis ac aliis prelatis se receperat. Aderat etiam ... inperator Hainricus ... dux Lonbardorum ... Bonifacius. Zum Zusammenhang und Datum vgl. nn. †495, †501, zum Kommentar insbesondere n. †497. Hintergrund für die fiktive Information ist der Aufenthalt Leos IX. in Regensburg n. 995, wo der Papst tatsächlich im Herbst vor der Synode in Mantua war.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. †494, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1049-00-00_72_0_3_5_2_166_494
(Abgerufen am 22.01.2017).