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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Leo (IX.) ordnet an, dass der Abt des Klosters S. Sepolcro in Acquapendente (D. Orvieto) seine Schulden gegenüber den Mönchen des (römischen) Klosters S. Marcello (in Via lata) für die innerhalb von deren Kloster gelegene kleine Kirche der hl. Cosmas und Damian zu bezahlen habe.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Urkunde Clemens' (III.) (1084 Nov. 8) (JL –; IP I 76 n. 16) (Morini/Soulier, Monumenta ordinis servorum s. Mariae II 191). Reg.: IP I 75 n. *10; IP II 228 n. *1. Lit.: Bloch, Klosterpolitik 247.

Kommentar

Die Quelle berichtet von dem schon den Vorgängern Wiberts – Clemens' (III.) vorgetragenen Streit zwischen den Klerikern von S. Marcello und dem Abt von Acquapendente um den 44 Jahre lang (1025-1068) nicht bezahlten Zins für das Kirchlein. So habe Leo IX. erklärt, ut pena tantum legaliter emendaretur, abbatis autem uersutia inemendata remansit. Dieser Anordnung des Papstes leistete der Abt aber offenbar nicht Folge (vgl. n. 1172). Aus der Reihenfolge der genannten Päpste (nn. 1172, 1317) ergibt sich, dass nur Leo IX. gemeint sein kann.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 444, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1049-00-00_22_0_3_5_2_116_444
(Abgerufen am 22.07.2017).