Regestendatenbank - 176.571 Regesten im Volltext

RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

Sie sehen den Datensatz 50 von insgesamt 1068.

Papst Clemens (II.) ist erkrankt.

Überlieferung/Literatur

Erw.: nn. 379, †384. Reg.: J p. 365; JL I p. 527. Lit.: Höfler, Deutsche Päpste I 266; Delarc, Pape alsacien 112f.; Steindorff, Heinrich II 26; Wittmann, Suidger von Bamberg als Clemens II. 230; Del Vecchio, S. Tommaso 19; Guggenberger, Deutsche Päpste 35; Mann, Popes V 282f.; Reitzenstein, Papst Clemens II. 13; Hauck, Zum Tode Clemens II. 266; Lucchesi, Vita di S. Pier Damiani I 77; Timmel/Zimmermann, Suidger von Bamberg 14; Borgolte, Petrusnachfolge 139; Zimmermann, Papst Clemens II. 21; Göller, San Tommaso 81; Lombardi, Vita e morte di Clemente II 79f.; Johrendt, Reisen der Reformpäpste 79; Gresser, Clemens II. 104; Benericetti, L'eremo 66.

Kommentar

Der Papst schreibt in der am 24. September 1047 für das Kloster S. Tommaso in Foglia ausgestellten Urkunde n. 379 (monasterii s. Thomae apostoli, quod ponitur iuxta fluvium Aposellam, in comitatu Pensaurensi), er sei an diesem Ort erkrankt (valido corporis languore in vestro s. monasterio correptus). Weitere Auskünfte über die Art der Krankeit macht der Papst nicht (vgl. n. 379), doch ist das Leiden so schwer, dass Clemens II. nicht mehr mit einer Heilung rechnet (unde vix credo me evasurum); allerdings konnte die Krankheit die Ausstellung mehrerer Urkunden nicht verhindern (nn. 379, 380, 381, 382). Zu welchem Zeitpunkt die Schwäche begann, ist nicht genau zu bestimmen, spätestens vermutlich um Mitte September. Da aber das Itinerar Clemens' II. nach seiner Süditalienreise (n. 361) nicht zu klären ist und die Frage, ob er nach der Rückkehr Heinrichs III. nach Deutschland Rom aufsuchte (vgl. n. 376), nicht endgültig entschieden werden kann, könnte die Erkrankung auch bereits erheblich früher begonnen haben. Die Krankheit des Papstes und der Umstand, dass er seinen baldigen Tod erwartete, kommt auch in n. †383 (vom Oktober 1049) zum Ausdruck.

Nachtrag einreichen
Einreichen
Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 378, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1047-09-24_1_0_3_5_2_50_378
(Abgerufen am 26.07.2017).