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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Clemens II. erhält durch Übermittlung Petrus Damianis (vgl. n. 372) Briefe des Kaisers (Heinrich III.).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Petrus Damiani, Brief 26 (1047 Ende April) (Reindel, Briefe des Petrus Damiani, MG Briefe IV/1 239-242) (vgl. nn. 360, 372). Reg.: – . Lit.: Höfler, Deutsche Päpste I 264; Neukirch, Petrus Damiani 53; Steindorff, Heinrich I 332; II 25f.; Guggenberger, Deutsche Päpste 33f.; Prete, Pier Damiani 127; Dressler, Petrus Damiani 92; Reitzenstein, Papst Clemens II. 12f., 28; Lucchesi, Vita di San Pier Damiani I 76f.; Palazzini, San Pier Damiani 221; Timmel/Zimmermann, Suidger 13; Zimmermann, Suidger von Bamberg 132; Szabó-Bechstein, Libertas 111; Lombardi, Vita e morte di Clemente II 77f.; Benericetti, L'eremo 65ff.

Kommentar

Der genannte Autor berichtet in dem Brief an den Papst vom mehrfachen Auftrag Heinrichs III. (d. invictissimus imp.) an sich, den Papst aufzusuchen (vgl. n. 372). Dann habe der Herrscher ihm auch Briefe für Clemens II. mitgegeben: ecce eius litterae sacris vestris manibus offerendae nobis allatae sunt. Wann die Briefe Heinrichs III. an Clemens geschrieben sind, ist nicht zu entscheiden; Petrus Damiani dürfte sie bei einem Treffen mit dem Kaiser auf dessen Rückweg nach Deutschland in der Romagna erhalten haben. Aussagen zum Inhalt sind nicht zu machen. Nach Ansicht Reitzensteins, Papst Clemens 28, macht Heinrich III. Petrus Damiani quasi zum 'Aufpasser des Papstes'.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 371, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1047-04-00_1_0_3_5_2_43_371
(Abgerufen am 25.01.2017).