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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Clemens II. bestätigt dem Kloster Neuburg (D. Augsburg) den von Papst Benedikt VIII. verliehenen Ablass und bedroht Schädiger mit dem Anathem. Scr. pm. Raphonis notarii regionarii scrinarii SRE a. Deo propitio pont. d. nostri Clementis II summi et universalis pont. I.

Schreiber:
Scr. pm. Raphonis notarii regionarii scrinarii SRE a. Deo propitio pont. d. nostri Clementis II summi et universalis pont. I.

Überlieferung/Literatur

Orig.: – . Kop.: 12. Jh., München, StBibl., Cod. lat. 23263 (olim ZZ 263) fol. 12v (fragm.). Drucke: Rottmanner, Beiträge 201 (fragm.). Reg.: GP II/1 95 n. †2; Santifaller, Elenco 349; Santifaller, LD 120; JL †4140. Lit.: Santifaller, Elenco 146.

Kommentar

Zur Überlieferung vgl. GP. Von der Urkunde für das Nonnenkloster sind nur die Poenformel und die Scriptumzeile erhalten. Der Inhalt ist in der Abschrift geklärt durch die Verbindung mit der voranstehenden Fälschung auf Benedikt VIII. (Böhmer/Zimmermann, Papstregesten n. †1165) ... totidem carinas ac annos indulgentiarum adiunxit hoc modo thema satis diffusum concludens ... Wie beim Benedikt-Privileg handelt es sich um eine Fälschung des 14. Jahrhunderts. Es ist fraglich, ob davon jemals mehr als der überlieferte Text existierte, vgl. auch n. †947.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. †344, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1046-12-25_14_0_3_5_2_16_344
(Abgerufen am 24.05.2017).