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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,1

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Papst (Benedikt IX.) schickt Bischof Andreas von Perugia und den Kleriker Sichelm als missi zu König Heinrich III.

Überlieferung/Literatur

Erw.: DHIII. 115 von 1043 November 30 (Bresslau/Kehr, MG Dipl. V 144).  Reg.: Engelmann, Päpstliche Legaten 140.  Lit.: Steindorff, Heinrich I 256f., 409; Engelmann, Päpstliche Legaten 107; Schwartz, Bistümer Reichsitaliens 288; Borino, Elezione 164; Kehr, Vier Kapitel 585, 603; Giovanelli, Bartolomeo Juniore 178; Capitani, Immunità 102f.; Herrmann, Tuskulanerpapsttum 44, 84; Ghirardini, Benedetto 21; Black-Veldtrup, Kaiserin Agnes 189f.

Kommentar

In der Urkunde DHIII. 115, ausgestellt in Ingelheim am 30. November 1043 vermutlich für S. Miniato bei Florenz, erwähnt Heinrich III. die Intervention der Gesandten: petitione apostolicorum missorum ... Andree Perusini episcopi et Sichelmi clerici. Nach den von Herrmann vorgetragenen Überlegungen kamen die beiden Legaten mit Erzbischof Hermann II. von Köln, der als kaiserlicher Gesandter beim Papst gewesen sein soll, jedenfalls im Herbst 1043 in Rom war (Lacomblet, Niederrhein. UB I 111f.), nach Deutschland. Über die von den Legaten geführten Verhandlungen sind keine Nachrichten überliefert, doch dürfte der Ehedispens für Heinrich III. und Agnes von Poitou im Zentrum gestanden haben, jedenfalls wurde im November 1043 die Hochzeit wohl in Anwesenheit der Legaten in Ingelheim gefeiert. Vgl. n. 244, n. 246.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,1 n. 245, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1043-00-00_2_0_3_5_1_245_245
(Abgerufen am 25.03.2017).