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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,1

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Papst Benedikt IX. empfängt einen Brief des Abtes (Odilo) von Cluny, in welchem dieser darum bittet, Herzog Kasimir von Polen von seinen bereits in Cluny geleisteten monastischen Gelübden zu dispensieren (vgl. n. †234).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Catal. ep. Cracoviensium (Szymański,MPH NS X/2, 84).  Reg.: – .  Lit.: vgl. n. †234.

Kommentar

Die Erzählung von der Rückführung Kasimirs des Erneuerers, der angeblich bereits die Gelübde in Cluny abgelegt hatte, zur Herrschaft nach Polen wird in mehreren späten Quellen berichtet (vgl. n. †234, siehe auch n. †261). Einige informieren auch darüber, dass der Abt von Cluny die polnischen Gesandten nach Rom geschickt hätte, weil die Dispensation des Herzogs von den Gelübden seine eigene Kompetenz überschritten habe. Die genannte Quelle berichtet darüber hinaus, die polnische Gesandtschaft habe zudem einen Brief des Abtes nach Rom mitgeführt: auditis ergo papa nunciis et visis literis abbatis de Cluniaco. Mit der ganzen Erzählung ist auch die Passage über den Brief Odilos von Cluny an Benedikt IX. in das Reich der Legende zu verbannen.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,1 n. †233, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1041-00-00_2_0_3_5_1_233_D233
(Abgerufen am 20.10.2017).