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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,1

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Papst Benedikt IX. mit dem Beinamen Theophylakt versucht nach Beratungen mit seinem Komplizen (Erzbischof) Laurentius (von Amalfi) (vgl. n. 119, n. †155, n. 243) den Übergang des kaiserlichen Amtes von Konrad (II.) auf Heinrich (III.) zu hintertreiben.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Beno, Gesta II 7 (Francke, MG Ldl II 377f.).  Reg.: – . Lit.: Steindorff, Heinrich I 477, 485; Borino, Elezione 183, 371; Tellenbach, Libertas 215f.; Herrmann, Tuskulanerpapsttum 151; Engelbert, Heinrich III. und Sutri 235.

Kommentar

Beno führt die Geschichte ein, um die Schlechtigkeit Benedikts IX. zu betonen, von dem er über den schismatischen Gregor VI. (vgl. nn. 273ff.) eine gerade Linie zu seinem eigenen Gegner Gregor VII. zieht. In Kontrast dazu stellt er die Könige aus dem salischen Haus, welche aufopfernd für die römische Kirche sorgten. Die Behauptung, dass Theophilactus, qui et Benedictus nonus, habito consilio cum ... Laurentio et aliis suis complicibus, molitus est filium imperatoris Cunradi, Henricum imperatorem, successione imperii exturbare, ist aufgrund dieser Motivation zu beurteilen.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,1 n. †213, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1039-00-00_2_0_3_5_1_213_D213
(Abgerufen am 26.03.2017).