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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,1

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Papst Johannes XIX. wird von Erzbischof Poppo von Trier mehrfach (erfolglos) um Hilfe gegen die Luxemburger Grafen gebeten.

Überlieferung/Literatur

Erw: Brief Erzbischof Poppos an Papst Benedikt IX. n. 183 (Wampach, UB Luxemburg I 346).  Reg.: GP X 53 n. *90.  Lit.: Harttung, Bemerkungen über Poppo von Trier 503; Bresslau, Konrad II 376, 514ff.; Lesser, Poppo 39f.; Oppermann, Rhein. Urkundenstudien II 149f.; Ramackers, Analekten 52f.; Renn, Luxemburger Grafenhaus 126f.; Herrmann, Tuskulanerpapsttum 80; Heikkilä, Vita s. Symeonis 132.

Kommentar

Gegen Bresslau, der den gesamten Schriftverkehr zwischen Erzbischof Poppo von Trier und Papst Benedikt IX. (n. 183, n. 185, n. 186) als gefälscht ablehnt, gehen Ramackers und Renn davon aus, dass es während der Pilgerfahrt des Erzbischofs nach Jerusalem (vgl. n. 106) zu Übergriffen Graf Giselberts von Luxemburg (der in dem Brief auffälligerweise nicht namentlich genannt wird) auf das Trierer Erzstift gekommen sei, gegen welche Poppo Hilfe bei Konrad II. und Johannes XIX., später auch bei Benedikt IX. suchte. Die Daten ergeben sich aus der Rückkehr Poppos von der Jerusalempilgerfahrt und dem Tod Johannes' XIX.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,1 n. 110, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1029-00-00_1_0_3_5_1_110_110
(Abgerufen am 28.07.2017).