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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,1

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Papst Johannes (XIX.) empfängt einen Mönch als Gesandten des Patriarchen Poppo von Aquileia und versucht, ihn in Rom festzuhalten.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Urkunde P. Johannes' XIX. n. 57.  Reg.: vgl. IP VII/1 28 n. *49.  Lit.: Bresslau, Konrad I 153; Kehr, Rom und Venedig 86; Paschini, Storia del Friuli I 201; Herrmann, Tuskulanerpapsttum 95.

Kommentar

Weil Poppo von Aquileia der päpstlichen Vorladung (n. 48) nicht folgen wollte, schickte er statt dessen, wie Johannes XIX. mitteilt, monachum quemdam legatum ad nos, der aber weder eine Verhandlungslegitimation noch geforderte Beweise für die Rechtmäßigkeit der Haltung seines Patriarchen (vgl. n. 45, n. 57) vorlegen konnte. Während der Papst den Mönch bis zur Ankunft des Patriarchen Urso von Grado in Rom hinhalten wollte, ergriff jener bei dessen Kommen, noch vor Beginn der Synode (n. 56), die Flucht.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,1 n. 54, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1024-12-00_2_0_3_5_1_54_54
(Abgerufen am 22.07.2017).