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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,1

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Papst (Johannes XIX.) wird von Bischof Stephan (IV.) von Clermont in einem Brief kritisiert, weil er den von diesem wegen Ehebruchs exkommunizierten Grafen Pontius von der Auvergne absolviert hat (n. 33).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Acta concilii Lemovicensis (1031 November 18/19) (Mansi,Conc. XIX 546f.; Bouquet, Recueil des Hist. XI 504); Brief P. Johannes' XIX. n. 35.  Reg.: – .  Lit.: Sackur, Cluniacenser II 28f.; Hefele/Leclercq, Hist. des Conc. IV/2, 955ff.; Messina, Benedetto 68f.; Mann, Popes V 232; Herrmann, Tuskulanerpapsttum 120f.; Becquet, Concile de Limoges 54f.; vgl. Zimmermann, PUU II 1050.

Kommentar

Zur Absolution des Grafen durch den Papst und zur Datierung des Geschehens vgl. n. 33. Darüber hinaus wird mitgeteilt, dass der Bischof, über die vom Papst durchgeführte Absolution verärgert, sich bei diesem beklagt habe: Stephanus Arvernensis praesul ... absolutionem ... graviter ... ferens, conquestorias literas Romae apostolico misit. Die Beschwerde des Bischofs ergibt sich auch aus der Antwort Johannes' XIX. (vgl. n. 35). Zur Synode vgl. auch n. 28, n. 29, n. †30, n. 33, n. 35, zu weiteren Kontakten des Bischofs zu Johannes XIX. n. 61, n. 62, n. †63.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,1 n. 34, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1024-00-00_29_0_3_5_1_34_34
(Abgerufen am 08.12.2016).