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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich überquert die Alpen über den Mont-Cenis und zieht über Vercelli und Parma in Richtung Canossa, wobei sich eine Vielzahl bewaffneter Einheimischer seinem Zug anschließt.

Überlieferung/Literatur

Lampert 1077 (SS rer. Germ. [1894] 286 f.); Berthold 1077 (SS 5, 288 f. = SS n. s. 14, 256); Bernold Const. 1077 (SS 5, 433 = SS n. s. 14, 410); Bonizo, Ad amic. VIII (Ldl 1, 610).

Kommentar

Zu den Ursachen der Wahl des Reiseweges vgl. Reg. 849. ‒ Eindrückliche Schilderung einer beschwerlichen Reise des Königs bei Lampert von Hersfeld 1077 (SS rer. Germ. [1894] 286 f.). Zum strengen Winter vgl. Reg. 841. ‒ Eine Übersicht zur Haltung der Bischöfe Reichsitaliens liefert in diesem Zusammenhang Bruns, Gegenkönigtum (1939) 20 f. Anm. 61, der zu dem Schluß kommt, daß sich, "wenn man nur die Bischöfe, deren Stellung unbedingt sicher ist, berücksichtigt, bereits ein Verhältnis 25:12 für Heinrich" ergebe. ‒ Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 750 ff.; Zimmermann, Der Canossagang von 1077 (1975) 29; Cowdrey, Pope Gregory VII (1998) 155; Robinson, Henry IV (1999) 160; Boshof, Salier (42000) 229; Bühler, Kaiser Heinrich IV. und Bertha von Turin, Archiv für Kulturgeschichte 83 (2001) 51 f.; Kortüm, König Heinrich IV. in Canossa, in: Höhepunkte des Mittelalters (2004) 101; Althoff, Heinrich IV. (2006) 152; Schneidmüller, Canossa, in: Vom Umbruch zur Erneuerung (2006) 110; Weinfurter, Canossa (2006) 13; Fried, Canossa (2012) 163.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 854, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/a842bc8b-1ef7-480c-a43a-d176c8cf4883
(Abgerufen am 15.11.2018).