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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich erscheint an drei Tagen im Büßergewand vor der Burg, während die Bedingungen für eine Rekonziliation weiter ausgehandelt werden.

Überlieferung/Literatur

Brief Gregors VII. an die deutschen Fürsten von (Ende Januar 1077) (Reg. IV, 12 [MGH Epp. sel. 2, 312 f.]) = fast wortgleich Paul. Bernr., V. Gregorii VII. c. 84 (Watterich 1, 524); Lampert 1077 (SS rer. Germ. [1894] 292); Berthold 1077 (SS 5, 289 = SS n. s. 14, 259 f.); Bruno, Bell. Saxon. c. 90 (MGH Dt. MA 2, 84); Donizo, V. Mathild. II, 1 v. 104-112 (RIS2 5,2 60); Rangerius, V. metrica Anselmi Luc. v. 3137-3167 (SS 30/2, 1223); jeweils knapper: Brief Gregors VII. an seine Getreuen in Deutschland von (Februar/März 1077) (EC 20 [Jaffé, Bibl. 2, 545] = EV 19 [Cowdrey 52]); Exkommunikationssentenz vom 7. März 1080 (Reg. VII, 14a [MGH Epp. sel. 2, 484]); Arnulf. Mediol. V, 8 (SS 8, 31 = SS rer. Germ. [1994] 229); Bonizo, Ad amic. VIII und IX (Ldl 1, 610 und 616); Frutolf zu 1076; Beno, Gesta Rom. eccl. II, 1 (MGH Ldl 2, 374); Lib. de unit. eccl. I, 6 (Ldl 2, 191); Chron. Casin. III, 49 (SS 34, 428); kurz Bernold Const. 1077 (SS 5, 433 = SS n. s. 14, 410); V. Anselmi Luc. c. 16 (SS 12, 18); Petrus Crassus, Defensio Heinrici IV c. 6 (Ldl 1, 446); Ann. Yburg. 1077 (SS 16, 436) = Ann. Patherbr. 1077 (Scheffer-Boichorst 97); Wilh. Malm., Gest. reg. Angl. III §266 (SS rer. Brit. 90,2 325).

Kommentar

Die Datierung des Geschehens ist zum einen abhängig von der Frage, ob die Absolution Heinrichs am dritten Tag der Buße oder erst am darauffolgenden Tag (so Lampert) erfolgte, zum anderen davon, ob diese am 25. oder 28. Januar stattfand (vgl. Reg. 857). Möglich wären somit 22.-24. Januar, 23.-25. Januar (so Fried, Der Pakt von Canossa, in: Faszination der Papstgeschichte [2008] 188), 25.-28. Januar (so Meyer von Knonau, Jbb. 2, 759 f. und der überwiegende Teil der jüngeren Forschung) oder 26.-28. Januar (so Haller, Papsttum22, 397; Werner, Zwischen Canossa und Worms [1973] 73; diese Variante läßt jedoch das von Donizo angegebene Schlüsseldatum 25. Januar [Pauli Bekehrung; s.u.] außer acht). Zur Datierungsfrage eingehend Zimmermann, Der Canossagang von 1077 (1975) 155 ff., v.a. 158 f., der den 25. Januar als Beginn der Buße präferiert. Grundlegend vgl. Schaller, Der heilige Tag als Termin mittelalterlicher Staatsakte, DA 30 (1974) 1 ff. (ohne auf das Beispiel einzugehen). Vgl. eingehender noch Reg. 857. ‒ Schwierig vorstellbar ist ein tatsächlich dreitägiges Verharren Heinrichs vor Canossa, wahrscheinlich vielmehr ein täglich erneuter Aufbruch von der nur ca. 5 km entfernten Burg Bianello (vgl. Reg. 855). Vgl. Zimmermann, Der Canossagang von 1077 (1975) 163. ‒ Nach dem Bericht Lamperts von Hersfeld 1077 (SS rer. Germ. [1894] 292) sei Heinrich IV. auf Gregors VII. Anordnung hin (ut iussum fuerat) nach Canossa gekommen und ohne sein Gefolge in den zweiten (von drei) Mauerringen aufgenommen worden, wo er jeweils vom Morgen bis zum Abend ohne Abzeichen königlicher Würde (desposito cultu regio, nihil preferens regium, nihil ostentans pompaticum) barfuß und nüchtern ausgeharrt habe. Erst am vierten Tag sei er zum Papst vorgelassen worden. ‒ Berthold von Reichenau 1077 (SS 5, 289 = SS n. s. 14, 259 f.) behauptet hingegen, Heinrich sei den nach Canossa zurückkehrenden Vermittlern (vgl. Reg. 855) gemeinsam mit anderen Exkommunizierten unerwartet gefolgt und habe am Burgtor um Einlaß gebeten. Das dreitägige Bußwerk (laneis indutus, nudus pedibus, frigorosus) habe er vor der Burg in Begleitung der Seinen ausgeführt (foris extra castellum cum suis), weinend nach Art der Büßer (ut est consuetudo penitentium, lacrimosus prestolabatur). Berthold berichtet ferner von weiteren Beratungen und Unterredungen, in deren Folge der zögernde Papst zugestanden habe, Heinrich zumindest wieder in die christliche Gemeinschaft aufzunehmen (in christianam tantum communionem eum recipere non recusaret), wenn dieser die Bedingungen des Gehorsams und der Genugtuung eidlich selbst oder durch Zeugen bestätige (post multas consultationum sententiosas collationes vix ad hoc pertractus est, ut si iureiurando has, quas sibi nunc pro utilitate et statu sancte ecclesie impositurus esset, obedientie et satisfactionis condiciones, aut ipse per se aut per eos, quos sibi nominaret testes, confirmare promptissimus adveniret). Darüber hinaus solle er seinen Treueid in die Hände der Unterhändler sowie der noch eintreffenden Kaiserin (Agnes) leisten (insuper fidem huius sacramenti in posterum firmissime observandi in manus interventorum illorum qui presto fuerant, nec non imperatricis que necdum aderat, dare) und so diese Übereinkunft bekräftigen (et hoc pactum sic federare consentiret). Berthold legt den Bericht über die Eidesleistung zeitlich vor die Erwähnung der Aufnahme in die Burg; zum Procedere und Inhalt des Eides vgl. Reg. 857. ‒ Bruno, Bell. Saxon. c. 90 (MGH Dt. MA 2, 84) behauptet zunächst, daß der König den Entschluß zur Buße erst auf italienischem Boden getroffen habe und erwähnt neben dem Erscheinungsbild des Königs als Büßer (laneis indutus nudis pedibus) dessen Bekenntnis, das himmlische Reich mehr als das irdische zu lieben und darum jede ihm auferlegte Buße anzunehmen, was den Papst erfreut habe (de tanti viri tanta humilitate laetatus). ‒ Nach der Schilderung Gregors VII. selbst (Brief an die deutschen Fürsten von [Ende Januar 1077] [Reg. IV, 12, MGH Epp. sel. 2, 312 f.]) sei Heinrich mit kleinem Gefolge vor Canossa eingetroffen (cum paucis advenit). Vor dem Burgtor habe er sich über drei Tage hinweg ohne königliche Abzeichen barfuß und in wollener Kleidung aufgehalten und unter Tränen um apostolisches Erbarmen gefleht (per triduum ante portam castri deposito omne regio cultu miserabiliter utpote discalciatus et laneis indutus persistens non … cum multo fletu apostolicę miserationis auxilium et consolationem implorare destitit). Doch Gregor habe nach eigener Aussage so lange gezögert, den eindringlichen Bitten Heinrichs nachzukommen, bis ihm einige der bei ihm Befindlichen Grausamkeit vorwarfen (nonnulli vero in nobis non apostolicę severitatis gravitatem, sed quasi tyrannicę feritatis crudelitatem esse clamarent). ‒ Im Brief an seine Getreuen in Deutschland von (Februar/März 1077) (EC 20 [Jaffé, Bibl. 2, 545] = EV 19 [Cowdrey 52]) erwähnt Gregor lediglich allgemein Heinrichs ‚Demut und vielfältige Bußleistungen‘ (uicti eius humilitate et multimoda penitudinis exibitione). ‒ Fast wortgleich gibt Paul von Bernried, V. Gregorii VII. c. 84 (Watterich 1, 524) die Geschehnisse wieder; ganz ähnlich Frutolf zu 1076. ‒ In seiner zweiten Exkommunikationssentenz vom 7. März 1080 (Reg. VII, 14a [MGH Epp. sel. 2, 484]; vgl. Reg. 996) beschreibt Gregor ebenfalls nur knapp die Vorgänge: Heinrich sei ‚verwirrt und gedemütigt‘ (confusus et humiliatus) zu ihm in die Lombardei gekommen und habe unter zahlreichen Versprechungen um Lossprechung von der Exkommunikation gebeten. ‒ Donizo (Vita Mathildis II, 1 v. 104-112 [RIS2 5,2 60] erwähnt den Gehorsam Heinrichs gegenüber Gregor, die extreme Härte des Winters (vgl. Reg. 841) und den Empfang des barfüßigen und durchgefrorenen Königs durch Gregor; erst nach dem Zutritt habe sich Heinrich zu Boden geworfen und den Papst weinend um Erbarmen angefleht (Presul quaeque velit Gregorius, hoc sibi fęcit / Rex retro scriptus. Solitoque nivem mage, frigus / Per nimium magnum Ianus dabat hoc et in anno. / Ante dies septem quam finem Ianus haberet, / Ante suam faciem concessit papa venire / Regem, cum plantis nudis a frigore captis. / In cruce se iactans papae sepissime clamans, / "Parce beate pater, pie, parce michi peto plane". / Papa videns flentem …). Zu Donizos Datierung vgl. den Kommentar zu Reg. 857. ‒ Vgl. ähnlich Arnulf von Mailand V, 8 (SS 8, 31 = SS rer. Germ. [1994] 229: presidente apostolico rex nudis incedens pedibus humi prostratus post multas lacrimas promeruit veniam). ‒ Bonizo, Ad amicum VIII (Ldl 1, 610) verbindet seine knappe Beschreibung des Geschehens mit dem Vorwurf der Heuchelei, welche die weniger Klugen (anders als der Papst) nicht durchschaut hätten (omni, prout videbatur, deposita feritate, columbina indutus simplicitate Canusium adiit, et per aliquot dies super nives et glacies discalciatus pedibus perdurans, omnes minus sapientes decepit). Später (IX [616]) argumentiert er gegen diejenigen, welche das Sündenbekenntnis Heinrichs für abgepreßt halten (non est extorta confessio, sed invita). ‒ Ähnlich Bonizo äußert sich Rangerius, Vita metrica Anselmi Luc. v. 3165 (SS 30/2, 1223: Papa videt lacrimas, sed non de corde fluentes; dazu jedoch widersprüchlich v. 3140: Et lacrimis sparsum, quas dabat ille pudor); nur kurz Bernold Const. 1077 (SS 5, 433 = SS n. s. 14, 410: per inauditae humiliationis simulationem, utcumque potuit). ‒ Beno beschreibt in seiner Schrift gegen Gregor VII. nicht nur die Umstände der Buße, sondern verurteilt den Papst, da er das Sündenbekenntnis dem König in unkanonischer Weise unter Zwang abgenötigt habe (Gesta Rom. eccl. II, 1 [Ldl 2, 374]: et extortam confessionem invitus coactus apud Canusium in presentia Hildebrandi protulit). Vgl. hierzu Münsch, Publizistik des Investiturstreits, in: Vom Umbruch zur Erneuerung (2006) 165: "Beno … vertritt … eine extreme Sicht der Dinge." Ihm zufolge (ebd. Anm. 59) handle es sich bei der These vom erzwungenen Eingeständnis der Schuld jedoch nicht um eine gänzlich neue, da sich bereits Bonizo dagegen gewandt habe (s.o.). ‒ Der Liber de unitate ecclesiae I, 6 (Ldl 2, 191) betont trotz vorangehender Kritik an der Exkommunikation Heinrichs die Ernsthaftigkeit der Buße (Sed rex profectus est in Italiam satisfacturus Romano pontifici pro culpis, quibus se excommunicaverat et quasi privatum regno iam effecerat, depositoque cultu regio et habitu supplicem se per omnia ac poenitentem obtulit, nec prius omni officio humilitatis impenso destitit, donec in gratiam cum papa rediit …), um im Anschluß Gregors Falschheit herauszustreichen. ‒ Die Chronik von Montecassino nennt zusätzlich zum barfüßigen Aufzug Heinrichs seine Bitte um Frieden und die Einbeziehung von Fürsten und päpstlichen Vertrauten (Chron. Casin. III, 49 [SS 34, 428 Version Traversari, ähnlich Lauretus]: Triduo autem ante pontificis curiam, qui tunc in ... arcem se contulerat, idem augustus discalciatus persistens pacem exposcebat. Hoc per se, hoc per imperii principes, hoc per apostolici familiares postulabat). ‒ Ungewöhnlich ist die Behauptung Wilhelms von Malmesbury, Heinrich sei vor dem Papst nicht nur barfüßig, sondern mit Zangen und Ruten (zur Selbstkasteiung ?) erschienen (Gest. reg. Angl. III §266 [SS rer. Brit. 90,2 325]: nudipedem, et forcipes cum scopis portantem). Vgl. Schieffer, Worms, Rom und Canossa, HZ 292 (2011) 608, der in diesem Zusammenhang von "wirren Reminiszenzen an vierzig bis fünfzig Jahre zuvor Geschehenes" spricht. ‒ Keinerlei Erwähnung der Herrscherbuße vor der Lossprechung findet sich in der Vita Heinrici IV. c. 3 (SS rer. Germ. [1899] 16). ‒ Zu den örtlichen Gegebenheiten auf Canossa vgl. Tondelli, Scavi archeologici a Canossa (Studi Gregoriani 4, 1952) 365 ff., wieder in (dt. Übers.): Canossa als Wende (1963) 51 ff. ‒ Zum politisch-religiösen Ritual der Barfüßigkeit vgl. Schreiner, "Nudis pedibus" (VuF 51, 2001) 53 ff., zur Barfüßigkeit als Ritual der Herrscherbuße 99 ff., zu den Vorgängen vor Canossa 101 f. ‒ Zur Rolle von Tränen (auch von Herrschern) in der öffentlichen Kommunikation vgl. Althoff, Empörung, Tränen, Zerknirschung, FMASt 30 (1996) 60 ff., der hier allerdings nicht auf dieses Beispiel eingeht. Becher, Cum lacrimis et gemitu (VuF 51, 2001) 38 f. weist in Zusammenhang mit Canossa darauf hin, daß "Tränen … sich … sowohl dem kirchlichen Bußritual wie der weltlichen deditio zuordnen" lassen. ‒ Laut Althoff, Demonstration und Inszenierung, FMASt 27 (1993) 36 müsse das "Geschehen … in der Tradition der deditio gesehen werden". Vgl. bereits Reuter, Unruhestiftung (Salier 3, 1991) 323; den Begriff der deditio aufnehmend Suchan, Königsherrschaft im Streit (1997) 75. Vgl. auch ebd. 117 f.: "Der ‚Canossagang‘ Heinrichs IV. beinhaltete die Unterwerfung unter Gregor VII. als Genugtuung für die dem päpstlichen honor in Worms [vgl. Reg. 784. 785] zugefügte Beleidigung." Eingehender Widerspruch kommt von Hack, Empfangszeremoniell (1999) 493 ff., der auf die Differenzen zwischen den Vorgängen von Canossa und den überlieferten Riten einer deditio hinweist. Parallelen existierten, doch ergäben sie sich aus dem Einfluß der Bußpraxis auf den Ablauf von deditiones statt umgekehrt (497 f.). Schreiner, "Nudis pedibus" (VuF 51, 2001) 102 verweist in ähnlicher Weise auf "strukturelle Affinitäten" zwischen Buße und deditio: "Sie haben ein gemeinsames Ziel: satisfactio, reconciliatio, gratia – den Rückgewinn verlorener Huld. … Sowohl ideell als auch rituell ist die Buße im Akt der deditio präsent." Auch W. Goez, Canossa als deditio? (Festschr. J. Petersohn 2000) 92 ff. bestreitet eine mögliche Interpretation als deditio und verweist auf den vornehmlich geistlichen Charakter des Bußaktes. Gleichfalls Widerspruch äußert Fried, Canossa (2012), der jedoch im Akt von Canossa einen Friedenspakt unter Wahrung des beiderseitigen honor sehen möchte, vgl. genauer Reg. 857. ‒ Bereits im Oktober 1076 hatte sich Heinrich als Büßer gezeigt; die Vorgänge von Canossa sind also lediglich als Abschluß einer längeren Bußzeit zu deuten. Vgl. Hack, Empfangszeremoniell (1999) 500 f. ‒ Zum Vergleich mit anderen Herrscherbußen grundlegend R. Schieffer, Von Mailand nach Canossa, DA 28 (1972) 333 ff., v.a. 368 ff. Hack, Empfangszeremoniell (1999) 502 konstatiert: "Für Bußübungen eines exkommunizierten Königs gab es, sieht man von dem immerhin ähnlich gelagerten Besipiel des Theodosius einmal ab, im Jahre 1077 keinen Präzedenzfall." ‒ Hoffmann, Canossa – eine Wende?, DA 66 (2010) 537 ff. relativiert die in der Forschung häufig anzutreffende Einschätzung, wonach die Bußhandlung Heinrichs dem Ansehen des Königs geschadet habe. Der historische Vergleich zeige, daß je nach Umständen ein öffentliches Sündenbekenntnis eines Königs negative Auswirkungen haben konnte oder auch nicht (539). Hinsichtlich der Vorgänge in Canossa konstatiert er letztlich eine uneinheitliche Meinung der Quellen zu diesem Punkt (vgl. auch 567). Vgl. dagegen Laudage, Salier [2006] 81 mit seiner apodiktischen, doch nicht näher begründeten Feststellung, der Bußakt habe für Heinrich "eine erhebliche deminutio honoris" bedeutet (99). ‒ Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 759 f. und Exkurs VII, 894 ff.; Hauck, Kirchengeschichte Deutschlands3-43, 808 f.; Hefele-Leclercq, Histoire des conciles25, 191 ff.; Fliche, La réforme grégorienne 2 (1925) 305; Tondelli, Matilda di Canossa (21925) 59; Arquillière, Saint Grégoire VII (1934) 167; Haller, Papsttum22, 397; von den Steinen, Canossa (1957) 72; Ghirardini, Chi ha vinto a Canossa? (1970) passim; Schneider, Prophetisches Sacerdotium (1972) 201 ff.; Werner, Zwischen Canossa und Worms (1973) 73; Zimmermann, Der Canossagang von 1077 (1975) 37 f. und 144 ff. (mit Konkordanz der Berichte Gregors VII., Lamperts, Donizos, Berthold und Bonizos 153 f.); Boshof, Heinrich IV. (1979) 76 f. und 78 f.; Blumenthal, Investiturstreit (1982) 134 f.; Tellenbach, Westliche Kirche (1988) 193; Weinfurter, Herrschaft und Reich der Salier (1991) 131; Althoff, Demonstration und Inszenierung, FMASt 27 (1993) 36 ff.; Kohnle, Abt Hugo von Cluny (1993) 113; Hartmann, Investiturstreit (21996) 25 und 88 f.; Laudage, Gregor VII. – ein intoleranter Papst? (VuF 45, 1998) 57 f.; Robinson, Henry IV (1999) 161; Cowdrey, Pope Gregory VII (1998) 156; Golinelli, Mathilde und der Gang nach Canossa (1998) 192 ff.; Boshof, Salier (42000) 229 f.; Kortüm, König Heinrich IV. in Canossa, in: Höhepunkte des Mittelalters (2004) 105 f.; Althoff, Heinrich IV. (2006) 155 ff.; Erkens, Der pia Dei ordinatione rex, in: Vom Umbruch zur Erneuerung (2006) 78; Laudage, Salier (2006) 79 f.; Schneidmüller, Canossa, in: Vom Umbruch zur Erneuerung (2006) 110 f.; Schneidmüller, Canossa – Das Ereignis, in: Canossa 1077. Erschütterung der Welt 1. Essays (2006) 36 und 40-42; Struve, Herrscher im Konflikt, in: Vom Umbruch zur Erneuerung (2006) 55 und 61 f.; Weinfurter, Canossa (2006) 19 ff.; Fried, Der Pakt von Canossa, in: Faszination der Papstgeschichte (2008) 147, 149, 153 und 188; Garnier, Die Kultur der Bitte (2008) 108-114; Garnier, Der bittende Herrscher (VuF 69, 2009) 189; R. Schieffer, Papst Gregor VII. (2010) 61; van Wijnendaele, Le pape de la haine (2010) 61 und 65 ff.; R. Schieffer, Worms, Rom und Canossa, HZ 292 (2011) 602 ff.; Fried, Canossa (2012) 31, 120 und 163; E. Goez, Mathilde von Canossa (2012) 107; H. K. Schulze, Von der Harzburg nach Canossa (2012) 50 f.; Vollrath, Lauter Gerüchte?, in: Päpstliche Herrschaft im Mittelalter (2012) 173 ff., 182, 187, 189 und 193 ff.; dies., Sutri 1046 – Canossa 1077, in: European Transformations (2012) 148-155.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 856, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/a5993be8-403d-45f3-95f5-9e9ec7927204
(Abgerufen am 14.11.2018).