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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich bittet Bischof H(ezilo von Hildesheim), den bislang vom Goslarer Propst R. ausgeübten Bann für das Sendgericht über die Goslarer an niemand anderen zu übertragen, bis er selbst wieder anwesend sei. – Brief. Quicquid gratis impenditur.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Hannoversche Briefsammlung (16. Jh.) Ms. XI 671 f. 176 no 11, Niedersächsische Landesbibliothek Hannover. – Drucke: Sudendorf, Registrum 1, 10 no 6; Bode, UB d. Stadt Goslar 1, 180 no 122; Janicke, UB d. Hochstifts Hildesheim 1, 127 no 133; MGH Dt. MA 1, 11 f. n° 9; MGH Briefe d. dt. Kaiserzeit 5, 29 no 11. – Reg.: Erdmann, Studien 144 (H 11).

Kommentar

Goslar war ein von den salischen Herrschern bevorzugter Pfalzort; von daher ist das Interesse Heinrichs IV., zumal vor dem Hintergrund des Sachsenkrieges, durchaus verständlich. – Nach einer Vermutung Erdmanns, Studien 144 f. ist der hier erwähnte Goslarer Propst R. wohl identisch mit dem am 30. November 1075 zum Bischof von Bamberg erhobenen Goslarer Propst Rupert (vgl. Reg. 773). Durch die Bezeichnung Ruperts als Propst – und nicht als episcopus – wird hier ein terminus ante quem gewonnen. Vgl. Pivec, Studien und Forschungen zur Ausgabe des Codex Udalrici III, MÖIG 48 (1934) 326 ff.; Guttenberg, Regesten d. Bischöfe von Bamberg 487. Zur Problematik anderer Identifizierungen Goetting, Hildesheimer Bischöfe (Germania Sacra N. F. 20, 3 1984) 285. – Zu den Goslarer Verhältnissen und der Rolle der Bischöfe von Hildesheim vgl. Reg. 744. 745. – Vgl. Pivec, Studien und Forschungen zur Ausgabe des Codex Udalrici III, MÖIG 48 (1934) 328; Erdmann, Studien 144 f.; Goetting, Hildesheimer Bischöfe (Germania Sacra N. F. 20, 3 1984) 284 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 771, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1075-11-30_1_0_3_2_3_771_771
(Abgerufen am 28.03.2017).