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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Erzbischof (Liemar) von Bremen, Bischof (Hezilo) von Hildesheim und Markgraf Udo (von der Nordmark) bitten als Beauftragte der Sachsen erneut um die Aufnahme von Friedensverhandlungen, während das königliche Heer in langsamem Marsch plündernd weiter vorrückt.

Überlieferung/Literatur

Lampert 1075 (SS rer. Germ. [1894] 234 f.).

Kommentar

Zur Vermittlungstätigkeit Erzbischof Liemars von Bremen vgl. Adam Brem., Epilog V, 52–54 (SS rer. Germ. [1917] 282 f.). Vgl. May, Regesten d. Erzbischöfe von Bremen 357; sowie Reg. 755. 756. – Zu der von Lampert 1075 (SS rer. Germ. [1894] 235) geschilderten anfänglichen Weigerung der nichtsächsischen Fürsten, die Aufgabe eines Vermittlers zu übernehmen, vgl. Suchan, Königsherrschaft im Streit (1997) 43. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 530 f. mit Exkurs I, 830 f.; Giese, Stamm der Sachsen (1979) 161; Goetting, Hildesheimer Bischöfe (Germania Sacra N. F. 20, 3 1984) 286; Schubert, Geschichte Niedersachsens 2/1 (1997) 291 und 306; Dt. Königspfalzen 2. Thüringen 160 f. no 3 und 350 f. no 1; Althoff, Heinrich IV. (2006) 111.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 766, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1075-10-00_2_0_3_2_3_766_766
(Abgerufen am 25.07.2017).