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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich schickt einen weiteren Boten an Papst Gregor VII. mit dem Auftrag an die bereits in Rom weilenden Gesandten (Radbod und Adelbrecht), bis zur Ankunft der vom König angekündigten zweiten Gesandtschaft zu warten.

Überlieferung/Literatur

Erschlossen aus dem Brief Gregors VII. an Beatrix (von Tuszien-Canossa) und deren Tochter Mathilde vom 11. September 1075, Reg. III, 5 (MGH Epp. sel. 2, 251 f.); sowie dem Brief an Heinrich IV. von (Anfang September 1075), Reg. III, 7 (ebd. 257); vgl. Annal. Saxo 1075 (SS 6, 705 = SS 37, 433 f.).

Kommentar

Bei dem in Reg. III, 5 (MGH Epp. sel. 2, 251 f.) genannten Boten Heinrichs VII. dürfte es sich um denselben handeln, dem Gregor VII. den Anfang September an den König geschriebenen Brief Reg. III, 7 (MGH Epp. sel. 2, 256 ff.) mitgegeben hat (vgl. Reg. 754). Dabei handelt es sich um die Antwort des Papstes auf die geheime Botschaft Heinrichs IV. (MGH Dt. MA 1, 10 f. n° 7); vgl. Reg. 746. – Aus Furcht vor einer Erkrankung infolge des ungesunden Klimas in Rom hat sich der königliche Bote nicht länger in der Stadt aufgehalten (Reg. III, 7 [MGH Epp. sel. 2, 257]). – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 565 mit Anm. 154; Erdmann, Studien 271; Schneider, Prophetisches Sacerdotium (1972) 128 ff.; sowie die Bemerkungen zu Reg. 769.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 751, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1075-08-00_1_0_3_2_3_751_751
(Abgerufen am 24.09.2017).