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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich schickt Radbod und Adelbrecht mit geheimer Botschaft zu Papst Gregor VII. und kündigt eine weitere Gesandtschaft für die Zeit nach Beendigung des Sachsenfeldzuges an.

Überlieferung/Literatur

Überliefert als Insert in Gregor VII., Reg. III, 5 (MGH Epp. sel. 2, 251 f.); MGH Dt. MA 1, 10 f. n° 7; die Namen der Gesandten nach Gregor VII., Reg. III, 10 (MGH Epp. sel. 2, 267).

Kommentar

Der Brief muß vor der Entlassung des Heeres (vgl. Reg. 748) geschrieben worden sein; vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 564 Anm. 153. ‒  Zur zeitlichen Abfolge des Briefaustausches zwischen Heinrich IV. und Gregor VII. im Sommer 1075 vgl. Giesebrecht 53, 1140 f. (zu 336–340). – Heinrich IV. hat darum gebeten, den in diesem Schreiben erteilten Auftrag, der nur dem Papst, seiner Mutter, (der Kaiserin Agnes), sowie seiner Tante, (der Markgräfin) Beatrix, und deren Tochter Mathilde bekannt sei, geheim zu halten. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 563 ff.; Erdmann, Studien 270 f.; Schneider, Prophetisches Sacerdotium (1972) 128; Struve, Gregor VII. und Heinrich IV. (Studi Gregoriani 14, 1991) 34, wieder in: ders., Salierzeit im Wandel (2006) 99 mit 309; Cowdrey, Pope Gregory VII (1998) 129 f.; sowie Reg. 751. 769.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 746, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1075-07-00_2_0_3_2_3_746_746
(Abgerufen am 11.12.2017).