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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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H(einrich) gestattet Abt T(heoderich) und dem Konvent (von St. Maximin bei Trier), das von dem königlichen Ministerialen (serviens) H. als Wiedergutmachung für eine Beeinträchtigung der klösterlichen Pfründe aufgelassene Lehen zu behalten, untersagt dessen Wiederverleihung und begehrt deren Fürbitte für die Dauer des bevorstehenden Feldzugs gegen die Sachsen. – Brief. Vota iusta placabilia.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift des 12. Jh. auf der Rückseite einer für St. Maximin bei Trier gefälschten Urkunde von angeblich 970, Stadtbibliothek Trier (T). – Drucke: Beyer, Mittelrhein. UB 1, 720 no 5; Giesebrecht53, 1262 Dokumente A no 10; Wampach, Urkunden- und Quellenbuch zur Geschichte der altluxemburg. Territorien 1, 250 n° 181; MGH Dt. MA 1, 9 f. no 6. – Reg.: Stumpf 2985.

Kommentar

Entgegen der Einschätzung von Gundlach, Ein Dictator aus der Kanzlei Heinrichs IV. (1883) 73 f. läßt der Brief nach Schmeidler, Kaiser Heinrich IV. und seine Helfer im Investiturstreit (1927) 54 "kein einziges schlagendes Argument" für eine Verfasserschaft Gottschalks von Aachen erkennen. – Nach Lampert 1075 (SS rer. Germ. [1894] 210) war der Termin für die Sammlung des Heeres für den 8. Juni (VI. Idus Iunii) – und nicht für den 6. Juni (VIII. id. iun.), wie im Brief angegebenen – anberaumt (vgl. Reg. 732). – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 495 Anm. 59; Seibert, Geld, Gehorsam, Gerechtigkeit, Gebet (VuF 69, 2009) 294.  

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 738, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1075-06-08_1_0_3_2_3_738_738
(Abgerufen am 26.07.2017).