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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich befiehlt dem Edelherren Udalrich von Weng, daß er seine Magd Gutta und deren Nachkommen der Kirche des hl. Pankratius zu Ranshofen übergebe mit der Auflage, daß diese einen jährlichen Zins von fünf Denaren zu entrichten haben (nobilis vir . . . Udalrich de Wengi super altare s. Pancratii Gottam posteritatemque eius ad annualem censum V den[ariorum] tradidit iubente Imperatore Heinrico).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Codex traditionum des Augustinerchorherrenstiftes Ranshofen (12./13. Jh.) – seit 1811 verschollen (C); Abschrift des Codex traditionum von Hieronymus Mayr (Antiquarium Ranshovianum) (1650), Oberösterreichisches Landesarchiv Linz, Musealarchiv (D). – Drucke: Monumenta Boica 3, 237 n° 1 und 247 n° 37 aus C zu ca. 1070 = UB des Landes ob der Enns 1, 207 n° 1 und 216 n° 37 zu ca. 1070; Schiffmann, Der Traditionskodex des Augustiner-Chorherrenstiftes Ranshofen (1908) 1 no 1 und 14 no 41 (37) aus D und den auf C beruhenden älteren Drucken zu ca. 1070.

Kommentar

Knappe Erwähnung MGH DD 6, 421 zu no 320. – Die Einflußnahme ‚Kaiser' Heinrichs IV. geht aus der Traditionsnotiz über die Zensualenstiftung Udalrichs von Weng hervor. Möglicherweise erfolgte sie zum selben Zeitpunkt wie die von Heinrich IV. selbst vorgenommene Stiftung zugunsten der Kirche zu Ranshofen (vgl. Reg. 714). Vgl. R. Schmidt, Die Überlieferungen der Ranshofener Traditionen, Mitteilungen des Oberösterreichischen Landesarchivs 16 (1990) 8. – Vgl. Pritz, Geschichte des Stiftes zu Ranshofen, Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen 17 (1857) 338.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 715, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1074-09-00_3_0_3_2_3_715_715
(Abgerufen am 13.12.2017).