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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich empfängt Erzbischof Anno von Köln, welcher sich durch einen Eid vom Vorwurf des Landesverrats reinigt.

Überlieferung/Literatur

Lampert 1074 (SS rer. Germ. [1894] 195 f.).

Kommentar

Nach Lampert 1074 (SS rer. Germ. [1894] 195 f.) soll Anno von Köln Heinrich IV. Boten entgegengesandt haben, die den Vorwurf verräterischer Kontakte zum englischen König Wilhelm (vgl. Reg. 705) bestritten. Beim anschließenden Treffen in Andernach leistete Erzbischof Anno den Reinigungseid, um den Vorwurf des Landesverrats (proditae . . . rei publicae crimen) zu entkräften. – Ortsnamen: Andernachen = Andernach n. Koblenz. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 400 f.; Oediger, Regesten d. Erzbischöfe von Köln 1036; Jenal, Erzbischof Anno II. von Köln 2, 394 und 396 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 709, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1074-07-00_1_0_3_2_3_709_709
(Abgerufen am 23.01.2017).