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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich nimmt nach der Rückkehr des Abtes Hartwig von Hersfeld auf Drängen der Fürsten Friedensverhandlungen auf, mit deren Durchführung er vier Bischöfe beauftragt.

Überlieferung/Literatur

Bruno, Bell. Saxon. c. 31 (MGH Dt. MA 2, 33 f.); Lampert 1074 (SS rer. Germ. [1894] 177 f.).

Kommentar

Obwohl die Heere beiderseits der Werra lagerten, waren Kampfhandlungen jederzeit möglich, da der Fluß zugefroren war. Vgl. auch Carm. de bello Saxon. II, 146–163 (SS rer. Germ. [1889] 12). – Freilich war das sächsisch-thüringische Heer für einen Kampf infolge der schneidenden Kälte und der unzureichenden Versorgung mit Nahrungsmitteln weniger gerüstet als das zahlenmäßig geringere Aufgebot von Anhängern des Königs. – Zu Lamperts unverkennbar von seinem klösterlichen Standpunkt geprägter Darstellung der Ereignisse des Sachsenkrieges vgl. Struve, Hess. Jb. f. LG 20 (1970) 78 f. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 320 f.; Dt. Königspfalzen 1. Hessen, 46 f. no 1.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 687, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1074-01-27_4_0_3_2_3_687_687
(Abgerufen am 23.05.2017).