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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich wird von den Wormser Bürgern, die ihren Bischof Adalbert vertrieben haben, begeistert empfangen und der Treue und militärischen Unterstützungsbereitschaft der Stadt versichert.

Überlieferung/Literatur

Lampert 1073 (SS rer. Germ. [1894] 169); Ann. Weissenb. 1074 (SS rer. Germ. [1894] 57); Berthold 1073 (SS 5, 276 = SS n. s. 14, 218).

Kommentar

Lampert zufolge sollen sich die Wormser Bürger bereiterklärt haben, zeitlebens für seine Ehre (pro honore eius) kämpfen zu wollen. – Lampert 1073 (SS rer. Germ. [1894] 169) preist Worms als volkreich, wegen der Stärke seiner Mauern uneinnehmbar, reich infolge der Fruchtbarkeit der Umgebung sowie aufs beste mit allen für einen König notwendigen Vorräten ausgestattet (et civibus frequens et murorum firmitate inexpugnabilis et ubertate circumiacentium regionum opulentissima et omnibus quae in bello usui esse solent copiis instructissima). – In der Tat war Worms in den folgenden Jahren das Hauptquartier (sedes) Heinrichs IV. (vgl. Ann. Weissenb. 1073 [SS rer. Germ. 1894, 57]). – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 294 ff.; Metz, Servitium regis II, AfD 24 (1978) 209; R. Schieffer, in: Rheinische Geschichte 1/3, 166; K. Schulz, "Denn sie liebten die Freiheit" (21995) 78 ff.; Friedmann, Das Bistum von der Römerzeit bis ins hohe Mittelalter, in: Das Bistum Worms (1997) 28; Bönnen, Entwicklung von Stadtverfassung und Stadtgemeinde, ZGO 150 (2002) 119 f.; ders., Blütezeit des hohen Mittelalters, in: Geschichte der Stadt Worms (2005) 144; sowie Reg. 680.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 671, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1073-12-00_1_0_3_2_3_671_671
(Abgerufen am 24.01.2017).