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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich erneuert in einer zweiten supplex epistola sein Schuldbekenntnis, gegen das kanonische Recht und die Satzungen der Väter verstoßen zu haben, gelobt Gehorsam und erteilt seine Zustimmung zu allen Entscheidungen des Papstes. – Brief, nicht erhalten.

Überlieferung/Literatur

Inhalt zu erschließen aus dem Rechtfertigungsschreiben Gregors VII. an die deutschen Fürsten von (Sommer 1076) (EC 14 [Jaffé, Bibl. 2, 537] = EV 14 [Cowdrey 36]).

Kommentar

Ein Aufenthalt in Regensburg wird allein von Lampert 1073 (SS rer. Germ. [1894] 168) überliefert. Zum Itinerar vgl. Kilian, Itinerar 62; Meyer von Knonau, Jbb. 2, 291 f. – Vgl. Schneider, Prophetisches Sacerdotium (1972) 70 f., der die Konsequenzen des Schreibens als "die entscheidende Wende in den Beziehungen des Papstes zum deutschen Hof" betrachtet; sowie Borino, Perché Gregorio VII non annunziò la sua elezione ad Enrico IV (Studi Gregoriani 5, 1956) 339 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 669, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1073-11-00_2_0_3_2_3_669_669
(Abgerufen am 21.10.2017).