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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich wird von seinem Vertrauten Regenger beschuldigt, ihn zur Ermordung der Herzöge Rudolf von Schwaben und Berthold von Kärnten gedungen zu haben, was er durch einen Zweikampf im Rahmen eines Gottesurteils zu beweisen bereit sei.

Überlieferung/Literatur

Lampert 1073 (SS rer. Germ. [1894] 166 ff.); Berthold 1073 (SS 5, 276 = SS n. s. 14, 217 f.).

Kommentar

Nach Lampert (SS rer. Germ. [1894] 167) soll Regenger den Ort des geplanten Attentats und angebliche Mitwisser bezeichnet haben. Die Reaktion auf die angekündigte Klärung der Vorwürfe durch Gottesurteil seitens Rudolfs von Rheinfelden, der nach Aussage Lamperts mit einer Aufkündigung der Treue gegenüber Heinrich IV. gedroht haben soll, war diesem Bericht nach reserviert. Zur Konfliktbeilegung im Rahmen des gerichtlichen Zweikampfes vgl. Nottarp, Gottesurteilstudien (1956) 159 f. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 291 f.; Struve, Hess. Jb. f. LG 20 (1970) 50 f.; ders., Rudolf von Schwaben (Festschr. H. Zimmermann 1991) 459 f., wieder in: ders., Salierzeit im Wandel (2006) 84 f. mit 297.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 668, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1073-11-00_1_0_3_2_3_668_668
(Abgerufen am 24.07.2017).