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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich fordert durch eine Gesandtschaft die Sachsen zur Niederlegung der Waffen auf und verspricht die Berücksichtigung der gerechtfertigt erscheinenden Forderungen, ohne daß die Einschließung der Festung aufgehoben wird, woraufhin er sich zur Flucht entschließt.

Überlieferung/Literatur

Lampert 1073 (SS rer. Germ. [1894] 153 ff.); Bruno, Bell. Saxon. c. 27 (MGH Dt. MA 2, 31); wenig detailliert Ann. Altah. 1073 (SS rer. Germ. [1891] 85).

Kommentar

Nach Bruno, Bell. Saxon. c. 27 (MGH Dt. MA 2, 31) gehörten der königlichen Gesandtschaft Bischof Friedrich von Münster, Herzog Berthold von Kärnten und der königliche Kaplan Siegfried an; Lampert 1073 (SS rer. Germ. [1894] 153 f.) nennt dagegen neben Berthold von Kärnten die Bischöfe Eppo von Zeitz (Eberhard von Naumburg) und Benno (II.) von Osnabrück. Nach Meyer von Knonau, Jbb. 2, 250 Anm. 101 ist hier jedoch Brunos Angabe der Vorzug zu geben. – Lampert (155) erwähnt noch eine weitere Gesandtschaft, die nochmals geschickt und zurückgeschickt worden sein soll. Weitere Gesandtschaften (156) sollten offenbar von Heinrichs Fluchtplänen ablenken. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 249 ff.; Giese, Stamm der Sachsen (1979) 156 f.; ders., Reichsstrukturprobleme (Salier 1, 1991) 294; Althoff, Heinrich IV. (2006) 97.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 644, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1073-08-09_1_0_3_2_3_644_644
(Abgerufen am 17.01.2017).