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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich schickt Gesandte zu einer Zusammenkunft der Thüringer und Sachsen, um ein Bündnis zwischen beiden Völkern zu verhindern, was diese jedoch zurückweisen.

Überlieferung/Literatur

Lampert 1073 (SS rer. Germ. [1894] 158 f.); Bruno, Bell. Saxon. c. 28 (MGH Dt. MA 2, 32).

Kommentar

Beitrittsaufforderungen ergingen an die Äbte von Fulda und Hersfeld sowie an weitere Fürsten, während dem sich in Erfurt aufhaltenden Erzbischof Siegfried von Mainz nur nach der Gestellung von Geiseln und dem Versprechen, nichts weiter gegen die Aufständischen zu unternehmen, der Abzug gewährt wurde. – Über die Belagerung Erzbischof Siegfrieds von Mainz in Erfurt durch die Thüringer berichtet derselbe in einem Schreiben an Gregor VII. (CU 40 [Jaffé, Bibl. 5, 87]) und verlangt vom Papst kirchliche Sanktionen gegen das ungehorsame Volk. – Ortsnamen: Triteburc = Tretenburg, Hügel an der Unstrut nw. Erfurt im Altgau, wohl eine ehemalige Thingstätte. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 264 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 650, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1073-08-00_4_0_3_2_3_650_650
(Abgerufen am 23.05.2017).