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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich verleiht der bischöflichen Kirche zu Brixen aufgrund der Intervention seiner Gemahlin, der Königin Bertha, der Erzbischöfe Gebhard von Salzburg und Udo von Trier und weiterer Getreuer sowie in Anbetracht der treuen Dienste Bischof Altwins den Wildbann über ihre Güter an Feistritz und Save innerhalb näher bezeichneter Grenzen (wiltbannum . . . super praediis . . . concessimus . . . de rivo Tobropotoch quod teutonice Guotpach usque ad flumen Fuistriza et a summo vertice Chreinae montis usque in medium fundum Sowę fluminis). – Adalbero canc. vice Sigefridi archicanc.; verfaßt und geschrieben von AC; M.; SI. 4. Cum omnium nobis servięntium.

Originaldatierung:
(X kal. iunii, Auguste)

Überlieferung/Literatur

Orig.: Tiroler Landesarchiv Innsbruck (A). – Kop.: Chartular von Brixen (14. Jh.) f. 6, Archivio di Stato Bozen (C) – nicht auffindbar. – Drucke: Santifaller, Brixner Urkunden 34 n° 29 aus AC; Monumenta Boica 29a, 183 n° 418 aus beglaubigter Kopie von 1325; Schumi, Urkunden- u. Regestenbuch von Krain 1, 59 n° 49 aus Abschrift; MGH DD 6, 329 n° 259. – Reg.: Böhmer 1852; Stumpf 2761.

Kommentar

Zur Bedeutung des Wildbanns und dessen Verleihung vgl. allgemein Waitz, DVG 8, 257 ff.; Bosl, Pfalzen und Forsten (Deutsche Königspfalzen 1, 1963) 3 ff.; sowie Dasler, Forst und Wildbann (2001) 3 ff. – Ortsnamen: Tobropotoch/Guotpach = der bei Hrušica/Birnbaum im Gebiet nw. Tržič/Neumarktl in die Wurzer Save mündende Dobršnikbach in Slowenien; Fuistriza = die Neumarkter Feistritz, linker Nebenfluß der Save; Chreina mons = Hauptkamm der Karawanken; Sowa flumen = Save/Sau, rechter Nebenfluß der Donau. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 223; Dasler, Forst und Wildbann (2001) 60 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 632, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1073-05-23_1_0_3_2_3_632_632
(Abgerufen am 25.07.2017).