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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich nimmt nach dem Tode Erzbischof Adalberts von Bremen (in Ausübung des Spolienrechts) dessen Nachlaß in Besitz und behält die Urkunden der Bremer Kirche (precepta ecclesiae) sowie eine Reliquie des Apostels Jakobus ein.

Überlieferung/Literatur

Adam Brem. III, 67 (SS rer. Germ. [1917] 214); nur kurze Erwähnung Berthold 1072 (SS 5, 275 = SS n. s. 14, 214); Ann. Rosenv. 16 [= 1072] (SS 16, 100); Lampert 1072 (SS rer. Germ. [1894] 134) zum 17. März.

Kommentar

Adalbert von Bremen war am 16. März 1072 gestorben; vgl. May, Regesten d. Erzbischöfe von Bremen 338. – Sein Leichnam wurde zehn Tage später nach Bremen überführt und dort inmitten des Chores der von ihm errichteten neuen Domkirche beigesetzt (Adam Brem. III, 68 [SS rer. Germ. 1917, 214 f.]); vgl. May, Regesten d. Erzbischöfe von Bremen 339. – Es verdient Beachtung, daß Adalbert offenbar die Urkunden seiner Kirche mit sich führte. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 121 ff.; May, Regesten d. Erzbischöfe von Bremen 338; Lammers, in: Geschichte Schleswig-Holsteins 4/1, 180 f.; Series episcoporum eccl. cath. occident. 5,2 33; R. Schieffer, Erzbischöfe (Salier 2, 1991) 15 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 600, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1072-03-16_1_0_3_2_3_600_600
(Abgerufen am 24.03.2017).