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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich verbringt einen Großteil der Fastenzeit in Goslar, wohin sich auch der bereits schwer erkrankte Erzbischof Adalbert von Bremen bringen läßt.

Überlieferung/Literatur

Lampert 1072 (SS rer. Germ. [1894] 134); lediglich kurze Erwähnung ohne Nennung des Aufenthaltsortes Adam Brem. III, 61 (SS rer. Germ. [1917] 206).

Kommentar

Die Fastenzeit erstreckte sich vom 22. Februar (Aschermittwoch) bis zum 7. April, doch beging Heinrich IV. bereits den Palmsonntag (1. April) in Köln; vgl. Lampert 1072 (SS rer. Germ. [1894] 134). – Infolge körperlicher Beschwerden ließ sich Adalbert von Bremen in einer Sänfte tragen. Vgl. Adam Brem. III, 61 (SS rer. Germ. [1917] 206). Über seinen körperlichen Verfall und seinen Tod Adam Brem. III, 62–67 (207 ff.). – In Goslar hatte Adalbert von Bremen bereits zuvor gegen die Angriffe des Magnus Billung Zuflucht gesucht. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 121; May, Regesten d. Erzbischöfe von Bremen 337 f.; Lammers, in: Geschichte Schleswig-Holsteins 4/1, 180; Johanek, Erzbischöfe von Hamburg-Bremen (Salier 2, 1991) 102.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 598, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1072-03-00_1_0_3_2_3_598_598
(Abgerufen am 23.03.2017).