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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich wohnt gemeinsam mit seiner Gemahlin, der Königin Bertha, deren Tante Irmingard (Immula) sowie seiner Schwester, der Äbtissin Adelheid (II.) von Quedlinburg, in Anwesenheit Erzbischof Adalberts von Bremen, der Bischöfe Burchard (II.) von Halberstadt, Richbert von Verden, Werner von Straßburg, Benno (II.) von Osnabrück und Tiedo von Brandenburg, Herzog Ottos (Ordulfs) von Sachsen und weiterer weltlicher und kirchlicher Großer der Weihe des wiedererrichteten Domes bei.

Überlieferung/Literatur

Annal. Saxo 1071 (SS 6, 698 = SS 37, 417 f.); Gesta Halb. (SS 23, 96 f.).

Kommentar

Der Halberstädter Dom und große Teile der Stadt waren im Jahre 1060 einer Feuersbrunst zum Opfer gefallen. Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 176. – Von einem Brandunglück, das 1070 Quedlinburg heimsuchte, sprechen Lampert 1070 (SS rer. Germ. [1894] 112) und die Ann. Corbeienses 1070 (Prinz 130) (vgl. Reg. 546). – Irmingard, eine Schwester der Mutter der Königin Bertha, war die Witwe des Markgrafen Ekbert I. von Meißen. Zur Verwandtschaft vgl. Brüsch, Brunonen (2000) 32 mit Anm. 49 f. – Nach Kleinen, Bischof und Reform (2004) 84 war die Weihe des wiedererrichteten Domes der letzte Glanzpunkt in den Beziehungen zwischen Heinrich IV. und Burchard von Halberstadt. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 69; May, Regesten d. Erzbischöfe von Bremen 330.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 577, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1071-06-13_1_0_3_2_3_577_577
(Abgerufen am 26.03.2017).