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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich läßt die Burg Hammerstein wiederherstellen.

Überlieferung/Literatur

Lampert 1071 (SS rer. Germ. [1894] 120).

Kommentar

Die Burg befand sich nach dem erbenlosen Tod Graf Ottos von Hammerstein (1036) im Besitz des Reiches. Der Ort wird 1074 in D. 267 (Reg. 680) als eine der Hauptzollstätten erwähnt. Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 46 Anm. 13. – Nach der Einnahme der Burg durch Heinrich II. im Jahre 1020 (Böhmer-Graff, RI 2, 4 no 1974b; Hirsch, Jbb. Heinrichs II. 3, 173 f.) scheint zumindest ein Teil der künstlichen Befestigung zerstört worden zu sein. – Die Wiedererrichtung der Burg Hammerstein durch Heinrich IV. erfolgte wohl auch zu dem Zweck, die hier befindliche Zollstätte (vgl. Reg. 680) zu sichern. Vgl. Helbach, Reichsgut Sinzig (1989) 226 ff.; Pfeiffer, Rheinische Transitzölle (1997) 239. – Ortsnamen: Hamerstein = Hammerstein am Rhein n. Koblenz. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 45 f.; Bosl, Reichsministerialität 1, 86.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 569, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1071-04-00_1_0_3_2_3_569_569
(Abgerufen am 29.03.2017).