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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich bestätigt der bischöflichen Kirche zu Metz die Immunität, den königlichen Schutz für den gesamten Besitz nebst Zubehör und Dienstleuten, Friedensgelder (de fredis coniectis), Schiffs- und andere Zölle, sowie besonders die Gefälle der Zentgerichte (precip[ue de] ce[ntu]nis quas [Theuto]nici hunnend[uom] vo[cant]). – Adelbero canc. vice Sigefridi archicanc.; nach dem DH.III. 287 (VU) nahezu wörtlich von einem unbekannten Schreiber wohl Metzer Herkunft mundiert, das Monogramm von AA eingezeichnet, von dem auch das in eine zu große Lücke nachgetragene Tagesdatum stammt; M. Si liberalitatis nostrae munere locis deo dicatis.

Originaldatierung:
(VIII id. aug.)

Überlieferung/Literatur

Orig.: Archives Départementales de la Moselle Metz (A). – Kop.: Abschrift von 1596, ebenda (B1); notarielle Abschrift von 1610, ebenda (B2). – Drucke: Sauerland, Immunität von Metz 144 n° 7 aus A; MGH DD 6, 297 n° 236. – Reg.: Wolfram, Jahrbuch d. Gesellschaft für Lothringische Geschichte 2, 160 n° 21; Böhmer 1838; Stumpf 2738.

Kommentar

Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 15 mit Anm. 27; Erkens, Trierer Kirchenprovinz, Blätter f. deutsche LG 125 (1989) 148; Bauer, Lotharingien als historischer Raum (1997) 250 mit Anm. 810.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 554, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1070-08-06_1_0_3_2_3_554_554
(Abgerufen am 16.01.2017).