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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich bestätigt dem Kloster Hersfeld auf Bitten und aufgrund der treuen Dienste Abt Ruthards das Forstrecht und den Wildbann im Walde Eherineuirst innerhalb näher bezeichneter Grenzen. – Adelbero canc. vice Sigefridi archicanc.; in wörtlicher Wiederholung des DH.II. 51 in zwei Absätzen geschrieben von AA; M.; SI. 3. Notum sit omnibus fidelibus nostris.

Originaldatierung:
(VII id. iun, Berhtestad)

Überlieferung/Literatur

Orig.: Staatsarchiv Marburg (A). – Drucke: Schmincke, Monimenta Hassiaca 3, 250 n° 2 ohne Quellenangabe; Weirich, Hersfelder UB 1, 190 n° 107; MGH DD 6, 292 n° 232. – Reg.: Böhmer 1834; Stumpf 2734.

Kommentar

Zur Bedeutung des Forst- und Wildbanns und dessen Verleihung vgl. allgemein Waitz, DVG 8, 257 ff.; Bosl, Pfalzen und Forsten (Deutsche Königspfalzen 1, 1963) 3 ff.; sowie Dasler, Forst und Wildbann (2001) 3 ff. – Zu den Grenzen des Forstes vgl. Hafner, Reichsabtei Hersfeld (21936) 63 f.; Ziegler, Das Territorium der Reichsabtei Hersfeld (1939) 7 f.; sowie Dasler, Forst und Wildbann (2001) 116. – Ortsnamen: Berhtestad = Berstadt nö. Friedberg (Hessen), heute Ortsteil von Wölfersheim; Eherineuirst = wohl Heuringsforst sw. Hersfeld; vgl. die Vorbem. zu DH.II. 51. – Zum Ausstellungsort vgl. Dt. Königspfalzen 1, Hessen 1 ff. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 2, 8; Wehlt, Reichsabtei und König (1970) 153 f. und 184; Dasler, Forst und Wildbann (2001) 115 f.; Dt. Königspfalzen 1, Hessen 5 n° 3.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 548, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1070-06-07_1_0_3_2_3_548_548
(Abgerufen am 16.10.2017).