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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich empfängt seine Gemahlin, die Königin Bertha, die ihm mit den Reichsinsignien nachgefolgt ist.

Überlieferung/Literatur

Lampert 1069 (SS rer. Germ. [1894] 110).

Kommentar

Aus dem Umstand, daß die Königin Bertha erstmals wieder in dem in Merseburg ausgestellten D. 224 (Reg. 530) als Intervenientin auftritt, hat Meyer von Knonau, Jbb. 1, 628 Anm. 51 den Schluß gezogen, Lampert habe sich in der Angabe des Ortes geirrt. Vor dem Aufenthalt in Merseburg kann die Vereinigung des Königspaares aber durchaus bereits in Goslar stattgefunden haben. – In einem Heinrich IV. abträglichen, die Aussöhnung mit Bertha in Zweifel ziehenden Sinne spricht Lampert 1069 (SS rer. Germ. [1894] 110) davon, jener habe beschlossen, ‚nur den königlichen Namen' – solum regni nomen – mit ihr zu teilen. Vgl. Bühler, Kaiser Heinrich IV. und Bertha von Turin, AKG 83 (2001) 45 f. – Eben zu dieser Zeit scheint Erzbischof Adalbert von Bremen nach dreijähriger Vertreibung wieder am königlichen Hofe Aufnahme gefunden zu haben: post triennium expulsionis effectus in pristinum gradum curiae restitutus est (Adam Brem. III, 59 [SS rer. Germ. 1917, 205]). Vgl. Dehio, Geschichte des Erzbistums Hamburg-Bremen 1, 273; Meyer von Knonau, Jbb. 1, 629 f. mit Anm. 57; Glaeske, Erzbischöfe von Hamburg-Bremen (1962) 73 f.; Lammers, in: Geschichte Schleswig-Holsteins 4/1, 179; Johanek, Erzbischöfe von Hamburg-Bremen (Salier 2, 1991) 102. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 627.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 529, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1069-10-08_3_0_3_2_3_529_529
(Abgerufen am 29.03.2017).