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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich nimmt vor der nach Frankfurt einberufenen Synode Abstand von seinem Ehescheidungsbegehren, nachdem der päpstliche Legat Petrus Damiani zunächst auf die kirchenrechtlichen Konsequenzen und den Vorbildcharakter königlichen Verhaltens hingewiesen, schließlich aber auch die Verweigerung einer Kaiserkrönung durch den Papst angedeutet und Erzbischof Siegfried von Mainz mit dem Entzug des Priesteramtes gedroht hat.

Überlieferung/Literatur

Lampert 1069 (SS rer. Germ. [1894] 109 f.); kürzer Ann. Altah. 1069 (SS rer. Germ. [1891] 78).

Kommentar

Ursprünglich war die Synode für den 4.–10. Oktober nach Mainz anberaumt worden (vgl. Reg. 516. 521; Dt. Königspfalzen 1. Hessen 255 f. no 125). – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 625 ff.; Lorenz, Bertha und Praxedis (1911) 37 ff.; Schalles-Fischer, Pfalz und Fiskus Frankfurt (1969) 587; Dt. Königspfalzen 1. Hessen 255 f. no 125; Jäschke, Notwendige Gefährtinnen (1991) 142 f.; Bühler, Kaiser Heinrich IV. und Bertha von Turin, AKG 83 (2001) 45 f.; Zey, "Scheidung" zu Recht? (Festschr. W. Giese 2004) 178 ff. mit Verweis auf die kirchenrechtliche Position; Gresser, Synoden und Konzilien in der Zeit des Reformpapsttums (2006) 95 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 527, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1069-10-00_2_0_3_2_3_527_527
(Abgerufen am 26.05.2017).