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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich verleiht Ekbert (II. von Braunschweig) die Markgrafschaft Meißen.

Kommentar

Vermutlich nach dem Tode Ekberts I. von Braunschweig (vgl. Reg. 486) wurde die seit 982 mit der Markgrafschaft Meißen vereinigte Mark Zeitz abgetrennt und an den Markgrafen Udo II. von der sächsischen Nordmark vergeben. Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 584. – Die Verleihung an den jungen Ekbert II. erfolgte wohl nicht sogleich nach dem Tode des Vaters, sondern erst mit einigem zeitlichen Abstand. Dafür kämen die Aufenthalte Heinrichs IV. zwischen 18. und 28. Oktober in Meißen (DD. 209. 210; Reg. 500. 501) bzw. in Rochlitz sw. Meißen an der Zwickauer Mulde (D. 212; Reg. 503) in Betracht. – Ekbert II. wird erstmals in D. 227 vom 4. Dezember 1069 (Reg. 535) als Markgraf genannt. – Zur Person Ekberts II. ausführlich Brüsch, Brunonen (2000) 63 ff. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 598 mit Anm. 38 unter Verweis auf den Itinerarort; Brüsch, Brunonen (2000) 140 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 504, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1068-10-00_1_0_3_2_3_504_504
(Abgerufen am 17.11.2017).