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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich beginnt mit dem Burgenbau in Sachsen.

Überlieferung/Literatur

Früheste Erwähnung in den Ann. Corb. 1067 (Prinz 130): Rex quedam castella in saxonię finibus posuit; im Anschluß an die Nachricht über die Vermählung Heinrichs IV. Annal. Saxo 1067 (SS 6, 695 = SS 37, 409): Et eodem tempore consilio quorumdam perversorum castella in Saxonia et Thuringia construxit, que res multorum malorum causa fuit. ‒ Die anderen Quellen berichten anläßlich des Ausbruchs des Sachsenaufstandes von den Baumaßnahmen, die bis dahin jedoch abgeschlossen gewesen sein dürften: Lampert 1073 (SS rer. Germ. [1894] 146 ff.); Ann. Altah. 1073 (SS rer. Germ. [1891] 85); bereits zu 1072 Berthold (SS 5, 275 = SS n. s. 14, 214) = Bernold Const. (SS 5, 429 = SS n. s. 14, 401); ohne Datum Bruno, Bell. Saxon. c. 16 (MGH Dt. MA 2, 22 f.).

Kommentar

Während Giese, Stamm der Sachsen (1979) 151 ff. über den Burgenbau in Sachsen erst im Zusammenhang mit dem Sachsenaufstand berichtet, geht Fenske, Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung (1977) 28 ff. davon aus, daß derselbe bereits in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre begonnen habe. – Zur Lokalisierung einzelner Burgen Eberhardt, Krongut im nördlichen Thüringen, Zeitschrift des Vereins für thüringische Geschichte und Altertumskunde N. F. 37 (1943) 58 f. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 581 f. mit Anm. 66; ders., Jbb. 2, 226 ff.; Streich, Burg und Kirche (1984) 436 ff.; Schubert, Geschichte Niedersachsens 2/1 (1997) 278 ff.; sowie Reg. 635. 636.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 487, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1067-00-00_11_0_3_2_3_487_487
(Abgerufen am 21.10.2017).