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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich überträgt seiner Gemahlin, der Königin Bertha, Burg und Gut Eckartsberga zu freiem Eigen. – Deperditum, erwähnt in der Bestätigung Heinrichs IV. vom 28. Januar 1074 (D. 269).

Überlieferung/Literatur

Druck: MGH DD 6, 690 no *495.

Kommentar

Erwähnt in D. 269 vom 28. Januar 1074 (Reg. 686), wo es bezüglich der zu übertragenden Besitzungen heißt: Praedia, quae alio tempore alterius cartulae testimonio dilectę et regni a deo nostri et thori sociae Berhtae donavimus, . . . – Über diese Schenkung, die als Dotalgut für die Königin Bertha bestimmt war, muß eine Urkunde ausgestellt worden sein, die allerdings nicht mehr erhalten ist. – Während Schwarzmaier, Salisches Hausarchiv (Salier 1, 1991) 108 Anm. 54 keine Bedenken trägt, das Deperditum zusammen mit D. † 181 (vgl. Reg. 449) der Vermählung Heinrichs IV. und Berthas (vgl. Reg. 448) zuzuordnen, spricht sich Black-Veldtrup, Kaiserin Agnes (1995) für Herbst 1066 auf dem Grund und Boden des geschenkten Gutes anläßlich des Aufenthaltes des Hofes in Eckartsberga aus; vgl. Reg. 453. – Ortsnamen: Eggehardesberc = Eckartsberga w. Naumburg. Vgl. HB d. hist. Stätten Deutschlands211, 97 f. – Vgl. Schwarzmaier, Salisches Hausarchiv (Salier 1, 1991) 107 f.; ders., Von Speyer nach Rom (1991) 83 f.; Black-Veldtrup, Kaiserin Agnes (1995) 170, 183 und 266; Bühler, Kaiser Heinrich IV. und Bertha von Turin, AKG 83 (2001) 50 Anm. 57.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 454, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1066-11-00_1_0_3_2_3_454_454
(Abgerufen am 24.03.2017).