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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich und seine Gemahlin Bertha halten sich in Stablo auf, wobei Heinrich den Stab des hl. Remaclus zurückgegeben und den öffentlich ausgestellten Leib des Heiligen an dessen Stätte zurückgetragen haben soll.

Überlieferung/Literatur

Triumph. Remacli I, 18 (SS 11, 446).

Kommentar

Durch die Art des königlichen Auftretens wurde im Kloster der Anschein erweckt, daß durch den Stab des Heiligen das entwendete Gut von Heinrich IV. zurückgegeben worden sei. Vgl. Jenal, Erzbischof Anno II. von Köln 1, 80; zustimmend Swinarski, Herrschen mit den Heiligen (1991) 118, die hierin eine Rückerstattung des Klosters Malmedy erkennen möchten. Anders hingegen Wehlt, Reichsabtei und König (1970) 201, der in dem Akt lediglich eine Huldigung des Klosterheiligen durch das Herrscherpaar erblickt. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 527 f.; Vogtherr, Der König und der Heilige (1990) 13.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 451, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1066-10-00_1_0_3_2_3_451_451
(Abgerufen am 26.07.2017).