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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich bestellt den von dessen Mitbrüdern gewählten Domherrn Hugo (II.) zum Nachfolger Erzbischof Hugos (I.) von Besançon.

Überlieferung/Literatur

Berthold 1066 (SS 5, 273 = SS n. s. 14, 203 – nur in zweiter Fassung) mit dem Hinweis auf kanonische Wahl; Bernold Const. 1066 (SS 5, 429 = SS n. s. 14, 396) mit zusätzlichem Hinweis auf die königliche Investitur: a rege substituitur.

Kommentar

Erzbischof Hugo von Besançon war an einem 27. Juli gestorben. In den Jahren 1043–1053 ist er als Erzkanzler für Burgund nachweisbar. Vgl. Breßlau, Jbb. Konrads II. 2, 44 f.; Steindorff, Jbb. Heinrichs III. 1, 343 f. – Das Verschweigen königlicher Einflußnahme bei Berthold ist durch die Ausrichtung seines Werkes bedingt, das bis etwa 1070 lediglich Nachfolgen erwähnt, ohne eine mögliche königliche Einflußnahme zu reflektieren, um sich dann verstärkt der Simonieproblematik zuzuwenden. Vgl. zur Ausnahmestellung des Reichenauer Mönchs bei der Behandlung der Investiturfrage Englberger, Berthold von Reichenau und die Investiturfrage, DA 53 (1997) 95 f., bes. Anm. 61. – Vgl. Kallmann, Die Beziehungen des Königreichs Burgund zu Kaiser und Reich, Jb. f. Schweizerische Geschichte 14 (1889) 95; Meyer von Knonau, Jbb. 1, 531; Vregille, Hugues de Salins. Archevêque de Besançon 1031–1066 (1981) 257 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 450, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1066-07-27_1_0_3_2_3_450_450
(Abgerufen am 17.01.2017).