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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich bezieht auf dem Wege zu der nach Tribur einberufenen Reichsversammlung (generale colloquium) in dem teilweise zum Besitz des Klosters Hersfeld gehörenden Dorf (villa) (Ober-)Ingelheim Quartier, wo es zu Auseinandersetzungen zwischen den Klosterleuten und dem kriegerischen Gefolge des Grafen Werner kommt, in deren Folge derselbe den Tod findet.

Überlieferung/Literatur

Lampert 1066 (SS rer. Germ. [1894] 101).

Kommentar

Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 484 mit Anm. 176, der in der Datierung und Einordnung in das Itinerar Heinrichs IV. Kilian, Itinerar 35 folgt. – Werner war vermutlich der Sohn eines gleichnamigen hessischen Grafen, des Primicerius und Bannerträgers Heinrichs III., der 1040 im Krieg gegen Böhmen gefallen ist. Vgl. Steindorff, Jbb. Heinrichs III. 1, 94 f. – Von Lampert von Hersfeld wurde Graf Werner als Schädiger des Klostergutes und Verächter des Mönchsstandes verfolgt. Vgl. Struve, Hess. Jb. f. LG 20 (1970) 74; sowie Reg. 344. – Zur Übertragung des Hersfelder Klosterhofs Kirchberg und die zum Ausgleich an das Kloster erfolgte Schenkung vgl. Reg. 344. 370. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 484 ff.; Schmitz, Pfalz und Fiskus Ingelheim (1974) 136, 238, 271 und 295.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 427, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1065-12-00_1_0_3_2_3_427_427
(Abgerufen am 27.03.2017).