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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich schenkt dem Kloster Hersfeld aufgrund der Intervention seiner Mutter, der Kaiserin Agnes, sowie zu seinem Seelenheil zehn in der Grafschaft Werners im Lahngau gelegene Hufen bei Homberg nebst allem Zubehör und allen Einkünften zu freiem Eigen (X mansos ad . . . Hohunburch pertinentes in comitatu Wernheri et in pago Lŏgnahi sitos . . . cum omnibus appendiciis suis . . . et cum omni utilitate . . . in proprium tradidimus). – Sigehardus canc. vice Sigifridi archicanc.; verfaßt und geschrieben von SB; M.; SI. 2. Omnium Christi nostrorumque fidelium.

Originaldatierung:
(non. april., Mogoncie)

Überlieferung/Literatur

Orig.: Staatsarchiv Marburg (A). – Drucke: Weirich, Hersfelder UB 1, 187 n° 105; MGH DD 6, 189 n° 146. – Reg.: Böhmer 1788; Stumpf 2662.

Kommentar

Nach Meyer von Knonau, Jbb. 1, 403 f. mit Anm. 18 ist diese Schenkung als Ausgleich für die gegen den Willen des Abtes Ruthard vorgenommene Entziehung des Hofes Kirchberg zu werten, über die Lampert 1064 (SS rer. Germ. [1894] 92) berichtet. Vgl. Reg. 344. – Ortsnamen: Hohunburch = Homberg an der Ohm nö. Gießen; pagus Lŏgnahi = der Lahngau um die Lahn. – Vgl. Hafner, Reichsabtei Hersfeld (21936) 46; Wehlt, Reichsabtei und König (1970) 183 f.; Vogtherr, Reichsabteien (2000) 136 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 370, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1065-04-05_2_0_3_2_3_370_370
(Abgerufen am 22.01.2017).